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Registrierkassen organisieren Imbissbetrieb

Auch ein Imbissbetrieb ist ohne moderne Registrierkasse nicht einfach zu organisieren. Zu Anfang gab es dort ein eher begrenztes Warenangebot mit Bratwurst, Currywurst, Pommes, Kartoffelsalat, Frikadelle und Kotelett oder Schnitzel als Renner auf der eher kleinen Speisenkarte. Das reicht dem anspruchsvollen Gast nicht mehr. Heute müssen Imbissbetreiber ein wesentlich abwechslungsreicheres Angebot anbieten. Das hat mehrere Nachteile. Eine Currywurst ist schnell geschnitten, mit Soße versehen, Pommes drauf, Rot oder Weiß nachgefragt und eingepackt.

Jetzt bestellt der Gast im Imbiss zwei Currywurst, eine Pizza Funghi mit extra Käse, Gyros, noch ein Stück Backfisch und alles mit Pommes, einmal Kroketten. Dazu zwei gemischte Salat, ein Kraut und so weiter. So eine Bestellung dauert von der Herstellung her, selbst wenn die Bedienung ihr Bestes gibt, wird allein das Ausrollen und Belegen der Pizza schon ein paar Minuten dauern. Mal ganz abgesehen davon, dass die Bestellung sehr umfangreich ist. Von links ruft noch ein Gast dazwischen und bestellt sich noch schnell eine Cola nach. Ein Glück, dass die Bedienung die komplette Bestellung mit Sonderwünschen in die Registrierkasse eingegeben und sich den Bon ausgedruckt hat. So arbeitet sie ganz gelassen die Liste ab, macht zwischendurch die Cola fertigt und kassiert sie auch gleich in die . Der wartende Kunde hat nach ca. 10 Minuten die Tasche mit seiner kompletten Bestellung in der Hand und kann zufrieden nach Hause gehen.

Das ist nur ein Vorgang, von denen jeden Tag eine Vielzahl bearbeitet werden müssen. Die Logistik, die dahinter steht, wird zum großen Teil mit Hilfe der modernen gesteuert. Jedes Gericht und jede Pizza, die verkauft wird, ist in den Stammdaten mit vollständiger Rezeptur erfasst. Auf dem Bedienfeld der hat jeder Artikel, der oft verkauft wird, eine eigene Taste. Das hat mehrere Vorteile: Durch die Einzeltastenbelegung kann das Personal zügig arbeiten, ohne alle Preise auswendig zu kennen. Dann kann der Chef anhand der vorhandenen Mengen prüfen, ob die Rezeptur eingehalten, d. h. weder zuviel noch zuwenig Material verwendet wurde. Außerdem wird durch die Daten ermittelt, wie viel Frischware noch im Lager ist, bzw. nachbestellt werden muss. So kann nichts ausverkauft werden.

Da heute die meisten Lieferanten bereit sind, fast täglich zu liefern, ist es nicht nötig, einen großen Lagerbestand vorzuhalten. Die Verkaufsdaten aus der können per DFÜ in Echtzeit ausgelesen und in angeschlossenen Back Office Programmen, wie zum Beispiel Warenwirtschaft, ausgewertet werden. Die Statistiken, die für frei wählbare Zeiträume angefertigt werden können, helfen dabei, zu erkennen, wann welche Umsätze stattfinden.

Das ist eine wichtige Hilfe für die Vorausplanung des Personaleinsatzes. Wenn am Sonntagabend immer Spitzenbetrieb ist, wird der Chef sicherlich gern eine zusätzliche Bedienung einsetzen. Wenn aber an anderen Wochentagen ab 20.00 Uhr Flaute herrscht, kann gerne eine Servicekraft entweder nach Hause gehen oder aber zusätzliche Arbeiten, wie den Laden putzen oder Inventurarbeiten übernehmen. Registrierkassen machen die Arbeit für das Personal übersichtlicher, ermöglichen dem Chef absolute Kontrolle über Waren und Lagerbestände, erleichtern die Personalplanung und liefern Statistiken über betriebswirtschaftliche Ergebnisse, die unternehmerische Entscheidungen leichter machen. So tragen moderne Registrierkassen ganz entscheidend zur Rentabilität eines Imbissbetriebes bei.

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